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Logo Initiative Pro D-Tunnel e. V.

Die Initiative Pro D-Tunnel e. V. setzt sich grund­legend und weiter­hin für den Bau des Stadt­bahn-Tunnels D in der Innen­stadt von Hannover zunächst zwischen dem Goethe­platz und dem Platz der Kauf­leute (1. Aus­bau­stufe), lang­fristig für den Voll­ausbau (Süd­stadt) ein. Sie fordert den weiteren sinn­vollen Ausbau des erfolg­reichen Stadt­bahn­netzes, besonders im Hinblick auf fehlende Kapazi­täten zur geforderten Verkehrswende.

Die Diskussion um den Bau des D-Tunnels in Hannover ist nun fast 30 Jahre alt! Träumereien der Grünen und einiger alter­nativer Ver­kehrs­ver­bände von einem nieder­flurigen Ergän­zungs­netz mit straßen­bündigen Trassen verhin­dern seit den 1990er Jahren den effek­tiven Netz­ausbau – mehrfach verworfene Planungen einer durch die Innen­stadt fahrenden Straßen­bahn wurden immer wieder aufs Neue hervor­gekramt und dauer­diskutiert. Das fertig­gestellte „Projekt 10/17” führt jedoch zu Verkehrs- und Kapazitäts­problemen und ist kapazitativ kein Beitrag zur erwünschten Verkehrs­wende.

Seit 2009 begleitet die Initiative nun das Thema intensiv und hat sich an der Diskussion um den Bau des D-Tunnels beteiligt. „Projekt 10/17” ist dann jedoch aus dieser Thematik heraus das End­ergebnis des einzig politisch motivierten „Kompro­misses” zwischen SPD und Grünen aus 2012. Auch nach der Fertig­stellung dieses Rück­falls in das Straßen­bahn-Zeit­alter werfen sich noch genügend Probleme und Fragen auf, die wir aufgreifen und thematisieren.

Alle aktuellen Themen und Infos zur Stadtbahn Hannover lesen Sie hier.

Statt Fortschritt war zuletzt bei der Region Verkehrswende rückwärts angesagt. Auch 2023 droht ein hartes Jahr für den Nahverkehr zu werden. Foto: HAZ Rainer Dröse
Statt Fortschritt war zuletzt bei der Region Verkehrswende rückwärts angesagt. Auch 2023 droht ein hartes Jahr für den Nahverkehr zu werden. Foto: HAZ Rainer Dröse

Verkehrswende rückwärts: Die Ziele der Region und die bittere Realität

Die Region Hannover hat sich mit dem neuen Verkehrs­entwickungs­plan 2035+ ehr­geizige Ziele gesetzt: Sie will den Anteil des öffent­lichen Nah­verkehrs verdoppeln. Doch die Realität ist derzeit eine andere – massive Zug­aus­fälle und Ver­spätungen bei der S-Bahn seit dem Betreiber­wechsel zur Transdev, Probleme mit dem ineffi­zienten Unter­nehmen Regio­bus sowie Einsparungen von insgesamt 31 Millionen Euro bei Üstra und Regio­bus aufgrund der kritischen Haushaltslage.

Die Hannoversche Allgemeine hat am 05.01.2023 einen umfassenden Artikel über die „Verkehrs­wende rückwärts” bei der Region geschrieben.

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