Um was geht’s denn hier?

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Die Initiative Pro D-Tunnel e. V. setzt sich grund­legend und weiter­hin für den Bau des Stadt­bahn-Tunnels D in der Innen­stadt von Hannover zwischen dem Goethe­platz und dem Platz der Kauf­leute (als 1. Aus­bau­stufe) ein. Sie fordert den weiteren sinn­vollen Ausbau des erfolg­reichen Stadt­bahn­netzes.

Die Diskussion um den Bau des D-Tunnels in Hannover ist über 25 Jahre alt! Träumereien der Grünen und einiger alter­nativer Ver­kehrs­ver­bände von einem nieder­flurigen Ergän­zungs­netz mit straßen­bündigen Trassen verhin­dern seit den 1990er Jahren den effek­tiven Netz­ausbau – mehrfach verworfene Planungen einer durch die Innen­stadt fahrenden Straßen­bahn wurden immer wieder aufs Neue hervor­gekramt und dauer­diskutiert. Nun jedoch kann das fast fertig­gestellte „Projekt 10/17” zu Verkehrs- und Kapazitäts­problemen führen.

Seit 2009 begleitet die Initiative nun das Thema intensiv und hat sich an der Diskussion um den Bau des D-Tunnels beteiligt. „Projekt 10/17” ist dann jedoch aus dieser Thematik heraus das End­ergebnis des einzig politisch motivierten „Kompro­misses” zwischen SPD und Grünen. Auch nach der Fertig­stellung dieses Rück­falls in das Straßen­bahn-Zeit­alter werfen sich noch genügend Probleme und Fragen auf, die wir aufgreifen und thematisieren.

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OB-Kandidat Marc Hansmann (SPD): Vorschlag einer Straßenbahn durch die Sallstraße sowie zum Hanomag­gelände/Fischerhof

OB-Kandidat Marc Hansmann (SPD)
OB-Kandidat Marc Hansmann (SPD)

In seinem Programm zur Wahl des Ober­bürger­meisters schlägt der Kandidat der SPD Marc Hans­mann vor, die Linie 10 vom Rasch­platz durch die Sall­straße zum Bismarck­bahnhof zu verlängern. Ebenso wird eine Straßen­bahn vom Schwarzen Bären über den Deister­platz zum Hanomag­gelände vorgeschlagen. Zitat: „Wir fördern den Öffent­lichen Nah­verkehr, indem wir die Linie 10 zum Bismarck­bahnhof verlängern und die Linie 17 zum Hanomag­gelände führen.” Hans­mann reaktiviert damit zwei Nieder­flur-Strecken­vorschläge von Daniel Gardemin (Grünen). Die Strecken im Überblick:

Linie 10: Raschplatz ⇒ Berliner Allee ⇒ Kreuzung Marien­straße ⇒ Sall­straße ⇒ Strese­mann­allee ⇒ Kreuzung Alten­bekener Damm ⇒ Bismarck­straße (Grün­streifen).

Hanomag: Schwarzer Bär ⇒ Deister­straße ⇒ Kreuzung Deister­platz ⇒ Hanomag­straße ⇒ Marianne-Baecker-Allee ⇒ Fischerhof

Probleme:

  • Sallstraße und Deister­straße teils nur 20 Meter breit
  • Straßen­bündige Führung mit Weg­fall von Parkplätzen
  • Kreuzung des Cityrings nach der Rasch­platz-Hochstraße zur Gleis-Mittel­lage
  • Ebenerdige Querung stark befahrener Knoten­punkte (Marien­straße, Deisterplatz)
  • Etablierter Busverkehr in der Sall­straße mit dichteren Halte­stellen-Abständen und kürzerem Weg zum Hauptbahnhof
  • Fortführung des „Projekt 10/17” mit maximal Zwei-Wagen-Zügen und Mini-Hochbahnsteigen
  • Sall­straße-Strecke wurde 2012 mit viel Wider­stand schon politisch ad acta gelegt
  • Sallstraße zwischen Marien- und Kleine Düwelstraße vor wenigen Jahren für 2 Mio. Euro saniert und ausgebaut
  • D-Tunnel als Sallstraßenstrecke seit 1960er Jahre im Netzplan
  • Fragwürdige Auslastung der Hanomag-Strecke

OB-Kandidat Eckhard Scholz (CDU): Vorschlag einer Stadt­bahn­strecke zur Neu-MHH (Stadt­feld­damm) und zur Wasserstadt

OB-Kandidat Eckhard Scholz (CDU)
OB-Kandidat Eckhard Scholz (CDU)

Der Ober­bürger­meister Kandidat der CDU Eckard Scholz schlägt vor, den Neubau der Medizini­schen Hoch­schule (MHH) am Stadt­feld­damm mit einer Neubau­strecke anzuschließen. Diese soll in das Bestands­netz im A-Tunnel integriert werden. Am anderen Ende schlägt er die Anbindung an die Wasser­stadt Limmer unter Benutzung der D-West („10/17”) vor. Scholz zur BILD-Zeitung: „Die MHH ohne Stadtbahn-Anschluss ist ganz schwer vorstellbar.” Weiter: „Eine smarte Lösung, um extrem viele Menschen und wichtige Gebäude anzubinden und den ÖPNV weiter zu verbessern!” Die Strecke im Überblick:

Stadtfelddamm ⇒ Kreuzung Weidetor ⇒ Hermann-Bahlsen-Allee ⇒ Podbielski­straße ⇒ Lister Platz ⇒ Haupt­bahnhof ⇒ Waterloo ⇒ Schwarzer Bär ⇒ Blumenauer Straße ⇒ Küchen­garten ⇒ Limmer­straße ⇒ Wunstorfer Straße ⇒ Wasserstadt.

Vorteile:

  • Anbindung der Karl-Wiechert-Areale an die Stadtbahn
  • Keine umwegige Anbindung der Neu-MHH mit der über­lasteten C-Strecke
  • Spange Blumenauer Straße als Quer­verbindung von Linden-Nord mit Linden-Mitte und -Süd

Probleme:

  • Ebenerdige Querung des stark befahrenen Weidetor­kreisels
  • Vierte Linie auf der A-Strecke
  • Spange Blumenauer Straße als Neubau­strecke
  • Einbindung der „Projekt 10/17”-Strecke mit maximal Zwei-Wagen-Zügen, Mini-Hoch­bahn­steigen und lang­samen Geschwindig­keiten in der Limmerstraße
  • Anbindung der Wasserstadt von der Region bereits abgelehnt
Karte mit den Streckenvorschlägen der OB-Kandidaten
Karte mit den Streckenvorschlägen der OB-Kandidaten

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Presseschau

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HAZ: „Eine Stadtbahn mitten durch die Süd­stadt? Vor­schlag bekommt Unter­stützung”

Der Vorschlag des Ober­bürger­meister-Kandidaten der SPD, Marc Hans­mann, Hannovers Stadt­bahn­netz auszubauen, hat eine Debatte ausgelöst. Technisch und wirt­schaftlich sei eine Stadt­bahn­trasse über die Berliner Allee durch die Sall­straße bis zum Bismarck­bahnhof möglich, sagt Regions­verkehrs­dezernent Ulf-Birger Franz. Die Bürger­initiative Pro-D-Tunnel hält das für „grüne Ideologie“.

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Stadtbahnnetz Hannover

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